Den Mond fotografieren

In der Nacht vom Freitag auf Samstag (12. – 13. Dezember) 2008 strahlte der größte und hellste Vollmond seit 15 Jahren – Der Mond erreichte in dieser Nacht das Perigäum, den erdnächsten Punkt seiner Bahn. Der Mond ist zu diesem Zeitpunkt “nur” noch knapp 348.000 Kilometer von der Erde entfernt, im Durchschnitt beträgt die Entfernung ca. 375.000 Kilometer. Dieser auf den ersten Blick relativ klein anmutende Unterschied bewirkt in der Praxis, daß der Mond laut Angaben der Nasa bis zu 30% heller strahlt und um ca. 14% größer wirkt.

12th, the Moon becomes full a scant 4 hours after reaching perigee, making it 14 % bigger and 30% brighter than lesser full Moons we’ve seen earlier in 2008

Diese Fotos wurden am 13. Dezember 2008 mit einem 300mm Tele und sehr hohen Verschlusszeiten (> 2000) aufgenommen, aufgebaut auf einem Stativ und geschossen per Funkfernbedienung. Ein größeres Teleobjektiv war leider nicht verfügbar, mit 300mm sind kaum beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Ein Kontrollblick durch ein 900mm Reflektor-Teleskop hat gezeigt, was mit einem größeren Tele zu erreichen wäre, trotzdem sind die Aufnahmen recht passabel geworden.

Mit einer Verschlusszeit von 1/1000 wirkt der Mond sehr hell, allerdings kann man Details nur schwer erkennen

Mit einer Verschlusszeit von 1/1000 wirkt der Mond sehr hell, allerdings lassen sich hier weniger Details erkennen

Mit einer Verschlusszeit von 1/1600 wirkt der Mond etwas dunkler, dafür sind große Krater schon erkennbar

Mit einer Verschlusszeit von 1/1600 wirkt der Mond etwas dunkler, dafür sind große Krater schon erkennbar.

Die Verschlusszeit von 1/2500 bei ISO1600 zeigt den Mond relativ dunkel, dafür sind vereinzelte Krater zu erkennen. Im Bild rot eingekreist ein sehr gut sichtbarer Krater, bei dem es sich um Copernicus, einen großen Mondkrater mit einem Durchmesser von mehr als 90 Kilometer handeln könnte

Die Verschlusszeit von 1/2500 bei ISO1600 zeigt den Mond relativ dunkel, dafür sind vereinzelte Krater zu erkennen. Im Bild rot eingekreist ein sehr gut sichtbarer Krater, bei dem es sich um Copernicus, einen großen Mondkrater mit einem Durchmesser von mehr als 90 Kilometer handeln könnte

Mit der max. Verschlusszeit von 1/4000 bei ISO1600 (Canon EOS 350D) wird der Mond sehr dunkel abgelichtet, dafür ist beispielsweise das Strahlensystem um den Strahlenkrater (von Copernicus?) gut sichtbar

Mit der max. Verschlusszeit von 1/4000 bei ISO1600 (Canon EOS 350D) wird der Mond sehr dunkel abgelichtet, dafür ist beispielsweise das Strahlensystem um den Strahlenkrater (von Copernicus?) gut sichtbar

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